Olympianista #7: Sie haben meine Hermes-Baby genommen.
*** Homo Faber 18.00 Uhr Sie haben meine Hermes-Baby genommen. Homo Faber. Ein Bericht Der erfolgreiche Ingenieur Walter Faber liebt seine eigene, ihm unbekannte Tochter. Als diese verunglückt, begegnet Faber der Mutter zum ersten Mal wieder. Sein Ich-Bericht zeigt das Scheitern von Fabers eigener Zweckrationalität und Hannas, der Mutter, entgegengesetzter Vereinseitigung sowie die Alternative der mit sich identischen Tochter. Die Struktur des mit mythologischen und symbolischen Anspielungen durchsetzten Textes beruht auf spezifischer Montierung aus vielen Einzelteilen und auf der Verschränkung von Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft. So weit Frenzels „Daten deutscher Dichtung“ über Max Frischs Roman, geschrieben zwischen Ende 1955 und Juni 1957. „Homo Faber“ gilt mit mehr als 3,7 Millionen Exemplaren als der besten verkaufte Titel des Suhrkamp Verlages im deutschsprachigen Raum. 1991 kam Volker Schlöndorffs Verfilmung in die Kinos. Der Roman ist längst ein Klassiker und Schullektüre. ...